Reiseführer Südnorwegen

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Widar

(Víðar, Vidar, Vidarr, nord. „der weithin Herrschende”)


In nordischer Mythologie ein Rächergott. Widar ist ein Sohn Odins („Siegvaters”, Völuspa, 46 u. ö.) und der Riesin Grirdr (Skaldskaparmal, 60).

Seine Wohnung heißt Widi oder Landwidi und ist ein grüner, von Sträuchern und hohem Gras bewachsener Raum.
(Edda, Grimn., 17)

Widar wird auch als „schweigsamer Ase” bezeichnet (Skaldsk., 60).
Er gilt als nach dem Thor stärkster Ase, ihm vertrauen die Götter in der Not. Außerdem heißt es von Widar, er habe einen dicken Schuh (Gylfaginning, 29), s. u.

Wenn die Asen zur Erfüllung des Götterschicksals Ragnarök, zum letzten Kampf antreten werden, wird Widar den Fenriswolf töten, indem er ihm sein Schwert („Stahl”) ins Herz stößt (Völuspá, 46).
So rächt er seinen Vater Odin, der zuvor im Kampf gegen das Untier gefallen sein wird (Völ. 45), indem der Wolf den Walvater verschlingt.
(Wafthrudnirlied, 53).

Es heißt auch, Widar werde dem Wolf seinen Rachen mitten entzwei reißen (Wafthr., 53).

Dazu setzt er dem Wolf seinen Schuhbewehrten Fuß auf den Unterkiefer und bricht den Oberkiefer nach oben. Damit das gelingt, schneiden den Asen treu ergebene Menschen Lederstreifen von ihren Schuhen, damit der Schuh Widars fest werde.
(Gylfaginning, 51)

Zu dieser Rache wird Widar sich zu Pferde begeben (Grimnirlied, 17) und dabei seinen Geburts- oder Wohnort verlassen. Nach den Verheerungen der Götterdämmerung wird er zusammen mit seinem Halbbruder Wali in der erneuerten Welt des Friedens herrschen und im Heiligtum wohnen.
(Wafthrudnirlied, 51).


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