Reiseführer Südnorwegen

Südnorwegen

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Jøssingfjord Kommune Sokndal  - Südnorwegen -

Eine geschichtsträchtige Gegend.
Hier im Jøssingfjord entstand die Grundlage für den Überfall der Nazis, im 2. Weltkrieg, auf Norwegen. Das Thema ist unter Altmarkaffäre nachzulesen.

Fjordbeschreibung:
Der Jøssingfjord ist umgeben von hohen dunklen Bergen. Er ist dadurch für den Tourismus (Ferienhäuser) nicht interessant. Durch die Titanminen in der Umgebung ist ein ständiger Schiffsverkehr mit Beladung vorhanden. Trotzdem wirkt es hier nicht wie ein Industriegebiet.

Nahezu weltbekannt sind die beiden Hütten unter den Helleren (unter einem Bergüberhang). Eine Beschreibung hierzu ist unter Helleren zu finden.

Eine naturgegebene Grundlage, die eher ungünstig für die Entwicklung einer Land- und Forstwirtschaft war, entwickelte sich jedoch aufgrund der reichen Mineralienvorkommen zu einer wertvollen Ressource. Im Tagebau von Titan AS. in Tellnes (Gemeinde Sokndal) befinden sich die weltweit bedeutensten Vorkommen an Ilmeniterz. Hier wird ein Ilmenitkonzentrat abgebaut, das auf dem Weltmarkt an Pigmentfabriken und zur Zwischenverarbeitung verkauft wird. Aus schwarzem Stein wird weiße Farbe. Das allermeiste des Pigments "Titanweiß" wird in der Farb- und Lackherstellung verarbeitet.

Bitte auf die Karte klicken, um zur aktiven Karte zu kommen.

Karte vom Jøssingfjord
Statens kartverk, Geovekst og kommuner Mit Genehmigung von Statens Kartverk

 

Größere Karte vom Jøssingfjord

Bilder vom Jøssingfjord

 

 

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Fragen zum Ort, auch was das Angeln betrifft, beantworte ich gern hier:

Norwegen-Angelfreunde.de

 

 



 

Die Altmark Affäre

 

 

Merkwürdiger Weise ist hierüber in der deutschen Literatur schwer etwas zu finden.

 

Die Briten haben am 16.02.1940 im Jøssingfjord die Altmark geentert. Es war die erste Verletzung der Neutralität in Norwegen vor Hitlers Überfall.

 

Die Altmark war ein Versorgungsschiff der deutschen Kriegsmarine. Sie war im Südatlantik unterwegs und versorgte den schweren Kreuzer Admiral Graf Spee mit Treibstoff und war auf den Weg zurück nach Deutschland. An Bord hatte die Altmark 299 Gefangene. Es waren britische Seeleute, die die Admiral Graf Spee von einem Britischen Handelsschiff aufgenommen hatte, welches versenkt wurde.

 

Die Royal Navy war auf der Jagt nach der Altmark. Sie wurde zuerst am 14.02.1940 entdeckt, als sie nördlich vom Fahrwasser des Trondheimfjords war. Sie fuhr unter eigenem Namen und deutscher Flagge. Sie war also noch nicht einmal getarnt.

 

Die Altmark fuhr mit einer norwegischen Marineeskorte südwärts die norwegische Küste entlang. Nach Volkesrecht hatte die Altmark das Recht, das neutrale Fahrwasser für eine friedliche Durchfahrt auch mit Gefangenen an Bord zu nutzen.

 

Da Kapitän Heinrich Dau eine norwegische Inspektion seines Schiffes verweigerte, wurde ihm zuerst die Durchfahrt des Hellefjords am Kriegshafen Bergen vorbei, verweigert. Der Befehl wurde jedoch von Admiral Henry Diese aufgehoben, weil er befürchtete, dass die Briten das Schiff direkt vor Bergen aufbringen würden, wenn es außen herum gefahren wäre. Nun fuhr die Altmark mit ihrer Eskorte direkt durch den Kriegshafen Bergen, was einem Bruch der norwegischen Neutralität gleich kam.

 

Am Tag danach, am 15.02.1940 wurde die Altmark von drei britischen Flugzeugen entdeckt. Eine Stunde später tauchte eine Gruppe von sechs britischen Schnellbooten auf. Um diesen zu entgehen, flüchtete sich die Altmark in den eisbedeckten Jøssingfjord. Sie wurde eskortiert von den norwegischen Torpedobooten Skorv und Kjell und dem Schnellboot Firern.

 

Es fiel kein Schuss, als das englische Schnellboot Cossak um 22.20 Uhr mit aufgeblendeten Scheinwerfern in den Fjord einlief. Die Altmark lief rückwärts um seinen Feind auf Land zu drücken, bekam aber selbst Grundberührung und wurde dann von den Engländern geentert. Die Gefangenen wurden befreit. Obwohl die Norweger als Zeugen dabei waren, haben die Briten das Feuer auf die Deutschen eröffnet. Die Deutschen haben nicht zurück geschossen.

 

Als alles vorbei war, zählte man 6 Tote Deutsche. Einer starb später noch im Krankenhaus. Die Briten hatten keine Verluste zu beklagen.

 

Berlin protestierte aufs schärfste in Oslo wegen des Überfalls. Ebenfalls protestierten die Norweger in London. Der Staatspräsident Carl Joachim Hambro (1885 – 1964) verkündete in seinem Protest, dass das gesamte Parlament und alle Volksvertreter hinter dieser Protestnote stehen.

 

Norwegen, Schweden und die Amerikanischen Volksvertreter waren der Meinung, dass die Briten die norwegische Neutralität auf das Gröbste verletzt haben. Die Briten waren der Meinung das dies eher eine technische Verletzung der Neutralität war. Sie wären moralisch zu dieser Militäraktion gezwungen gewesen.

 

Für Norwegen bedeutete es, dass Hitler nun die Invasion Norwegens forcierte. Am 21.02.1940 benannte Hitler Nikolaus von Falkenhorst zum Befehlshaber für den Überfall auf Norwegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Altmark Affäre

Altmark Technische Daten

Altmark technische Daten

Die Altmark

 

Soldaten von der Altmark

 

Die Altmark und ein britisches Schiff

 

Propagandaschild der Deutschen:

 

Propagandaschild der Nazis

 

 Weitere historische Bilder

 

 

 

 




 

Altmarksaken

 

 

Britenes bording av det tyske skipet Altmark i Jøssingfjorden 16.2.1940. den alvorligste krenkelsen av norsk nøytralitet før Hitlers overfall. Tankskipet Altmark var hjelpeskip (Trosschiff) for Kriegsmarine. Det hadde vært i Sør-Atlanteren og forsynt den tunge krysseren Admiral Graf Spee med olje, og var på vei hjem til Tyskland med 299 fanger om bord, britiske sjøfolk som Graf Spee hadde tatt fra senkede handelsskip. Royal Navy var på jakt etter Altmark, men det ble først oppdaget da det kom inn i norsk farvann nord for Trondheimsfjorden 14.2.1940. Det seilte under eget navn og tysk statstjenesteflagg. Med norsk marineeskorte fortsatte skipet sørover langs norskekysten.

 

Etter folkeretten hadde skipet rett til å bruke nøytrale farvann til fredelig gjennomfart, også med fanger om bord. Men da kaptein Heinrich Dau motsatte seg norsk inspeksjon, ville admiral Carsten Tank-Nielsen i Bergen nekte skipet å passere gjennom Bergen krigshavn. Ordren ble opphevet av Kommanderende Admiral Henry Diesen, som var redd for at britene skulle oppbringe skipet om det måtte ta den ytre leden utenfor krigshavnen. Altmark fikk derfor gå gjennom Krigshavnen med norsk eskorte, hvilket var et brudd på nøytralitetsreglene.

 

Dagen etter, 15.2., ble Altmark oppdaget av 3 britiske fly. En time senere dukket en gruppe på 6 britiske jagere opp, og for å unngå dem, gikk Altmark inn i den islagte Jøssingfjorden mellom Egersund og Flekkefjord, eskortert av de norske torpedobåtene Skorv og Kjell og bevoktningsbåten Firern. De løsnet ingen skudd da jageren Cossack kl, 22.20 kom inn i fjorden med lyskasterne på. Altmark bakket rett mot jageren for å klemme den mot land, men gikk på grunn og ble bordet av britene, som befridde fangene. Ifølge norske vitner skjøt britene en rekke skudd, mens tyskerne ikke besvarte ilden. Da det hele var over, lå det 6 døde tyskere igjen, og én til døde senere på sykehus. Britene mistet ingen under aksjonen.

 

Mens Berlin protesterte skarpt i Oslo mot overfallet, protesterte nordmennene ikke mindre skarpt i London. Stortingspresident Hambro uttalte at bak den norske protesten sto et samlet storting og et samlet folk. Norske, svenske og amerikanske folkerettseksperter hevdet at britene med overfallet på Altmark hadde krenket norsk nøytralitet på det groveste, mens britene ikke ville innrømme mer enn en "teknisk krenkelse" som de dessuten hadde moralsk rett til. For Norge betydde saken at Hitler satte fart i planene om invasjon i Norge. 21.2. utnevnte han von Falkenhorst som sjef for operasjonen.

 

 


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