Reiseführer Südnorwegen

Südnorwegen

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Lyngørporten

(Der Hafen von Lyngør) Südnorwegen

Die winzige, autofreie Ortschaft verteilt sich auf vier winzige Inseln vor der Ostküste Sørlandets. Vieles in dieser Region, die sich über 180 Kilometer bis nach Kristiansand an den südlichsten Zipfel Norwegens erstreckt, ist beim Alten geblieben. Man braucht nur die alten Fotografien im kleinen Inselmuseum mit dem Blick aus dem Fenster zu vergleichen, um zu sehen, dass sich in den letzten 130 Jahren die weißen Holzhaussiedlungen nicht sonderlich verändert haben. Im glasklaren nordischen Licht strahlt eine gepflegte Oase ohne jeglichen Verfall. Die Lage am Skagerrak bietet Schutz vor den eisigen Nordmeerwinden, die Durchschnittstemperatur beträgt im Hochsommer stolze 24 Grad, und deshalb hat sich diese Ecke auch das Etikett »Der Süden des Nordens« verpasst.

1991 zeichnete die EU Lyngør als »Europas best bewahrtes Dorf« aus. Mittlerweile spazieren 5000 Besucher jährlich auf Romantiktour über die verwinkelte Hauptinsel. Vor allem aber hat sich durch die Auszeichnung unter den Inselbewohnern wieder Optimismus breit gemacht. Denn die Aussichten für die Zukunft sahen lange ziemlich düster aus. Statt mehr Touristen war dem Dorf lange Zeit der Tod durch Aussterben prophezeit worden.

Seit den sechziger Jahren macht die schrumpfende Bevölkerungszahl zu schaffen. »Jeder neue Eigentümer muss vor Abschluss des Kaufvertrags garantieren, dass er seinen Wohnsitz hierher verlegt«. Aber solche Selbstverpflichtungen konnten nicht verhindern, dass Grund an wohlhabende Städter verkauft wurde, die nur für ein paar Ferientage kommen. Der Verfall der Dorfgemeinschaft war nicht mehr aufzuhalten, als immer mehr junge Leute aufs Festland zogen. Als Erstes schloss die Schlachterei, dann folgten weitere Läden, irgendwann auch der Gemeinderaum, seit fünf Jahren müssen die 17 Schulkinder zum Unterricht aufs Festland pendeln. Im Winter bleiben gerade noch 30 der 300 Häuser bewohnt. Doch damit lässt sich ganz gut leben, weil die restlichen 90 Prozent der Bewohner im Frühsommer zurückkehren. Im September wird das Haus im winterfesten Zustand verlassen und im Mai wird wieder angereist.

»Den Sommer will ich an keinem anderen Platz der Welt verbringen«, sagen viele Norweger. Vor allem Osloer, die auch außerhalb der Ferienzeit ihre Wochenenden drei bis vier Autostunden von der Hauptstadt entfernt an der Küste Sørlandets, des Südlands, verbringen. Halbinseln, Buchten, Sandstrände recken sich hier ins Meer – und unendlich viele blank gewaschene Schärengruppen, die aus der Flugzeugperspektive wie Kieselsteine in einem seichten Teich wirken. Vom schaukelnden Ausflugsboot aus verliert man im Gewirr der Wasserstraßen und Inseln den Überblick: Nördlich von Kristiansand kontrastieren felsige Minischären mit solchen, auf denen grüner Rasen vor weißen Holzhäusern wächst, immer neue Varianten quadratischer Sommerhäuser tauchen auf, Kinder spielen im Garten, die Motorboote liegen vertäut an den Anlegestellen.

Die Südnorweger behaupten gern, dass es bei ihnen mehr Boote als an der Côte d’Azur gebe, und darum träumen manche davon, Sørlandet zu einer Riviera mit internationalem Flair zu pushen. Tvedestrand hat einen Golfplatz, Wasserski gibt es fast überall zu leihen, und im Leuchtturm von Stangholmen hat die Løkta-Bar bis 21 Uhr geöffnet. Erfahrungsgemäß können sich die von Sonne, Salz, Wind und einem alkoholischen Absacker mitgenommenen Besucher schon vorher vor Müdigkeit kaum noch auf den Beinen halten. Als einziges größeres Hotel liegt das Resort Lyngørporten direkt am Festland in Sichtweite zu Lyngør. Die kleine Wasserstadt auf künstlichem Grund passt sich unauffällig in die Landschaft ein. Holzbrücken verbinden die 20 bunten Hütten, auf den Kanälen kann man mit dem Motorboot direkt bis vor die Zimmertür schippern, und beim Aufwachen hört man als Erstes das Plätschern, des Wassers, das unermüdlich gegen dicke Holzpoller schlägt. Vor allem Angler steigen bislang in Lyngørporten ab, denn Dorsch, Seelachs, Makrelen, Steinbutt sind mit bloßem Auge im Wasser zu entdecken. Die dicksten Brocken kann man bei minus 35 Grad bis zur Heimfahrt im Tiefkühlhaus lagern.

Bitte auf die Karte klicken, um zur aktiven Karte zu kommen.

Karte von Lyngørporten
Statens kartverk, Geovekst og kommuner Mit Genehmigung von Statens Kartverk

 

Eine Seekarte von diesem Gebiet, hier klicken.

 

Bilder:

Eingang zur Apartmentanlage
Eingang zur Apartmentanlage
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4 Angler am 1. Mai in der Sonne
4 Angler am 1. Mai in der Sonne

 

Das Angelcamp von Lyngørporten:

 

Die Anlage ist auch für größere Gruppen gedacht

Verschiedene Haus und Wohnungsgrößen

Tankstelle und kleiner Supermarkt mit Angelzubehör in der Anlage

Konferenzräume vorhanden

Felitierhaus

großes Kühlhaus

Bootsflotte 10, 25 + 50 PS

10PS Dieselschnecken mit Festecholot

 

Fragen zum Ort, auch was das Angeln betrifft, beantworte ich gern hier:

Norwegen-Angelfreunde.de

 


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